Wir recherchieren weiter, welche haustierfreundlichen Unternehmen besonders inspirierend sind und wo sie sich befinden. Und so sind wir in Deutschland gelandet, einem Land, in dem Haustiere seit Jahren einen besonderen Status genießen. Ein Land, zu dem alle anderen aufschauen, wenn es um Fortschritte in Sachen Respekt und Tierwohl geht. Tatsächlich gibt es dort einen Verband, der alle hundefreundlichen Unternehmen Deutschlands vereint und Kampagnen für Büros durchführt, in denen Haustiere willkommen sind, um die mit Arbeitsstress verbundenen Probleme zu bekämpfen.
Deshalb stellen wir dir heute drei sehr unterschiedliche deutsche Unternehmen vor, die jedoch eines gemeinsam haben: Arbeit und Haustiere lassen sich miteinander vereinbaren. Unternehmen, von denen wir alle lernen sollten.
Jimdo ist eine Plattform, mit der sich ganz einfach und schnell Websites und Onlineshops erstellen lassen. Das Unternehmen wurde 2007 in Hamburg von drei Freunden gegründet: Matthias Henze, Christian Springub und Fridtjof Detzner. Und alle drei teilen eine Philosophie: Bei Jimdo sind Haustiere mehr als willkommen


Bildquelle: Facebook-Seite von Jimdo
XING ist ein soziales Netzwerk für den beruflichen Bereich oder eine Online-Networking-Plattform, ganz wie du möchtest. Es wurde 2003 in Hamburg von Lars Hinrichs gegründet und gilt als „das LinkedIn Deutschlands“.
Das Unternehmen beschäftigt mehr als tausend Mitarbeitende, und alle seine Büros (Hamburg, München, Wien, Zürich und Barcelona) sind haustierfreundlich. Daher tummeln sich in seinen Büros mehr als 20 ARISTOPERROS. Denn die Geschäftsleitung ist sich bewusst, dass ihre Mitarbeitenden ihre Haustiere nicht zu Hause lassen möchten …
Deshalb zögern sie nicht, ihren Haustieren in ihren sozialen Netzwerken eine prominente Rolle zu geben … damit dieses Beispiel Schule macht.


Bildquelle: Facebook von Xing
Auch im Xing-Büro in Spanien stehen sie dem in nichts nach.

Bildquelle: Twitter von Xing
Dies ist kein Megaunternehmen für Technologie oder Innovation, sondern ein Kunstzentrum in der Stadt Ulm im Bundesland Baden-Württemberg. Dieses vom berühmten amerikanischen Architekten Richard Meier entworfene Gebäude fördert Begegnungen mit Kunst, Menschen und Kultur.
Wir heben diesen Fall hervor, weil die Integration von Haustieren in den Arbeitsbereich in großen Unternehmen wichtig ist, aber auch in kleineren oder überschaubareren Arbeitsumgebungen. Manchmal scheint es, als seien diese „sozialen Innovationen“ nur etwas für Start-ups, die im Silicon Valley entstehen, aber sie lassen sich in allen Unternehmen und Betrieben umsetzen. Denn auch damit kann man einen Unterschied machen.
Im Stadthaus Ulm ist sich das kleine Team einig: Hunde dürfen nicht fehlen. Deshalb nimmt die Leiterin der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit ihren Hund Félix, einen andalusischen Ratonero Bodeguero, ohne zu zögern mit. Und auch die Leiterin der Verwaltung und Finanzen trennt sich nicht von Sunny, ihrem Deutschen Schäferhund.
Wir hoffen, dass diese drei Beispiele dich inspiriert haben. Und du weißt ja: Wenn du ein Unternehmen leitest, unabhängig von seiner Größe, für die Personalabteilung verantwortlich bist oder an deinem Arbeitsplatz Entscheidungskompetenz hast … dann verbreite die Nachricht! Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unser Arbeitsumfeld und unsere Arbeit selbst viel angenehmer und produktiver werden und stressfrei sind.