Stell dir Folgendes vor: Es ist ein Wochenendnachmittag, Zeit für ein Nickerchen, und du sitzt auf dem Sofa. Du zappst (oder durchsuchst Netflix nach einem Film, der nicht allzu anspruchsvoll ist). Dann kommt dein Hund ins Wohnzimmer. Mit einem Satz setzt er sich neben dich aufs Sofa, steigt aber wieder herunter und bleibt gebannt und ganz aus der Nähe auf den Bildschirm starren. Später geht ihr wahrscheinlich noch eine Runde spazieren, um „die Beine zu vertreten“, aber jetzt ist erst einmal Zeit, sich ein wenig auszuruhen. Vielleicht machst du sogar ein Nickerchen. Dein Hund lässt derweil den Blick nicht vom Bildschirm ab …
Dieselbe Szene würde auch funktionieren, wenn man den Fernseher durch den Bildschirm eines Computers oder Tablets ersetzt. Denn Hunde lieben Bildschirme - falls daran überhaupt noch jemand zweifelte. Sie wirken hypnotisch.

Klar, das wussten wir Aristoteltern bereits. Man muss sie nur beobachten. Doch nun wurde dies durch eine aktuelle Untersuchung der University of Central Lancashire im Vereinigten Königreich bestätigt. Und nicht nur das: Durch die Beobachtung des Blickverhaltens von Hunden (mithilfe ähnlicher Methoden wie bei Menschen) fanden die Forschenden heraus, welche Art von audiovisuellen Inhalten sie bevorzugen.
Und was sehen Hunde gern? Nun, logischerweise sehen sie am liebsten andere Hunde. Um zu erfahren, wie sie sind, was sie tun und wie sie leben … Das ergibt noch mehr Sinn, wenn in der Familie nur ein Hund lebt. Man muss nur sehen, wie dieser Hund reagiert, während er seinen Lieblingsfilm Bolt schaut:
Die Studie hat außerdem herausgefunden, dass das, was ihre Aufmerksamkeit erregt und sie zunächst zum Fernseher oder zu anderen Geräten lockt, der Ton ist. Ein Bellen zu hören, garantiert natürlich die Aufmerksamkeit eines Hundes. Aber auch Winseln, Spielzeuggeräusche und die Stimmen von Menschen, die dem Hund Befehle geben oder ihn loben.
Was die Art des Fernsehens betrifft, tun Hunde dies ganz anders als wir. Normalerweise bleiben sie nicht stundenlang ruhig am selben Ort sitzen (wie wir), sondern gehen näher an den Bildschirm heran, um eine bessere Sicht zu haben. Außerdem laufen sie häufig zwischen ihrem Aristotelternteil und dem Fernseher hin und her. Das liegt daran, dass Hunde vor allem unruhige und interaktive Zuschauer sind. Außerdem sehen sie nicht dasselbe wie wir. Denn wie ihr vielleicht bereits wisst, ist ihr Sehvermögen dichromatisch. Das heißt, sie haben zwei Arten von Farbrezeptorzellen und können Licht innerhalb von zwei Farbspektren wahrnehmen: Blau und Gelb.
All dies haben die Macher des ersten Hundesenders berücksichtigt: DogTV. Für alle, die ihn noch nicht kennen: DogTV ist ein exklusiver Fernsehsender für Hunde, der in mehr als dreizehn Ländern verfügbar ist. Dort wird großer Wert auf hochwertige und für Hunde interessante Inhalte gelegt, und das gesamte Programm wird von Expertinnen und Experten aus aller Welt ausgewählt - mit dem Ziel, zu unterhalten, aber auch Stress und Trennungsangst zu reduzieren.

Vielleicht hat dein Hund aufmerksam auf den Bildschirm geschaut, während du dies gelesen hast … Hast du ihm schon erzählt, warum du ARISTOPET so gern magst?